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Blick in den Rheingau

Gemälde Öl auf Leinwand, von Willi Holtmann

Der Blick von der linken Rheinseite geht von Hattenheim (rechts) über Oestrich, Mittelheim, Winkel bis nach Geisenheim

Lage des Rheingaus

Der Rheingau ist ein eng umgrenztes Gebiet. Er wird südlich begrenzt vom Rhein, östlich vom Walluf-Bach, nördlich von den Höhen des Rheingau-Gebirges, welches ein Teil des Mittelgebirges Taunus ist, die westliche Grenze bildet in etwa die Wisper, die bei Lorch in den Rhein mündet.

Außerhalb dieser Grenzen liegen Lorchhausen, Ransel, Wollmerschied und Espenschied, sowie die früher zum Rheingau gehörenden Ortschaften Budenheim und Frauenstein. Budenheim war die einzige Gemeinde, die jenseits des Rheins lag und heute zu Rheinland-Pfalz gehört. Frauenstein liegt östlich des Walluf-Baches und gehört heute zur Stadt Wiesbaden.

In Winkel trifft sich der 8. Längengrad und 50. Breitengrad von Greenwich.

Der Rhein berührt den Rheingau erstmals bei Niederwalluf und verläßt ihn nach 36,3 Kilometern bei Lorchhausen. Die breiteste Stelle mit rund 1000 Metern befindet sich bei Winkel.

Satelittenaufnahme des Rheingaues (Google Maps Deutschland)

Flächenraum des Rheingaus

Der alte Rheingaukreis hatte (bevor er am 1. Januar 1977 mit dem Untertaunuskreis zum Rheingau-Taunus-Kreis zusammengeschlossen wurde) einen Gesamtflächeninhalt von 27393 Hektar.

Städte

Eltville wurde laut Urkunde vom 23. August 1332 als Stadt benannt

Rüdesheim, in einer Urkunde von 1818 wird ein Stadtdirektor genannt.

Geisenheim, durch Verfügung der Herzoglich Nassauischen Landesregierung vom 3. September 1864 bekommt Geisenheim die Stadtrechte übertragen.

Lorch, wird durch Kreisordnung vom 7. Juni 1885 zur Stadt.

Die übrigen 21 Ortschaften des Rheingaus sind Gemeinden.

In den siebziger Jahren wurde durch die Bildung von Großgemeinden die Selbstständigkeit der Gemeinden eingeschränkt. Es entstanden folgende Großgemeinden:

Lorch, mit den Stadtteilen Lorch, Lorchhausen, Ransel, Espenschied, Wollmerschied.

Rüdesheim, mit den Stadtteilen Rüdesheim, Assmannshausen, Aulhausen, Eibingen, Presberg.

Geisenheim, mit den Stadtteilen Geisenheim, Johannisberg, Stephanshausen.

Oestrich-Winkel, mit den Stadtteilen Oestrich, Mittelheim, Winkel, Hallgarten.

Eltville, mit den Stadtteilen Eltville, Erbach, Hattenheim, Martinsthal (bis 1936 Neudorf), Rauenthal.

Walluf, mit den Stadtteilen Niederwalluf, Oberwalluf.

Kiedrich, konnte seine Selbstständigkeit behaupten.

Der Rheingau war bis zum Übergang 1806 an das Herzogtum Nassau ein rein katholisches Gebiet. Protestanten war der Zuzug verboten.

Wie ernst das genommen wurde, geht aus einem Eintrag im Gerichtsprotokoll der Gemeinde Niederwalluf hervor. Am 9. August 1685 wird den Schultheißen des Rheingaues ein Kurfürstlicher Befehl übermittelt. Hierin wird ihnen bei Androhung einer Strafe in Höhe von 100 Reichstalern untersagt Bürger oder Beisassen aufzunehmen, welche sich nicht zur katholischen Religion bekennen. Erst als der Rheingau nassauisch war, konnten Protestanten in den Rheingau ziehen.


Hier eine Aufstellung der "Zahl der Familien und Kinder nach Konfession getheilt" . Die Zahlen beziehen sich auf das Amt Eltville im Jahre 1854.

Beiträge zur Geschichte des Rheingaues finden Sie hier:

                                               

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© Norbert Michel

Datum der letzten Änderung 30.07.99